Digital Dip #7: Wieder den Nerv der Zeit getroffen 15.11.2018

Themenabend zu Social Media & Influencer Marketing

 

Der vergangene Digital Dip hat den Zeitgeist thematisch genau getroffen: Laut einer Befragung des BVDW unter werbungstreibenden Unternehmen planen 61 Prozent der deutschen Marketing-Manager 2019 steigende Budgets für Influencer Marketing.

 

Sie prägen unser berufliches und privates Umfeld immer stärker: Die Einflüsse von Social Media und Influencer Marketing sind allgegenwärtig. Ein Viertel der befragten Unternehmen gibt 10 000 bis 50 000 Euro im Jahr für Instagramer aus.

 

Die Relevanz von Social Media und Influencer Marketing präsentierten Anais Gregorius, Mitarbeiterin Personal, und Jennifer Vidosevic, Mitarbeiterin Digitalisierung & Development, beim Digital Dip #7  mehr als 60 Kollegen. Zentrale Fragen: Welche Unternehmen setzen Social-Media-Marketing erfolgreich ein? Wie macht es unser Mutterkonzern, die Commerzbank? Und wer zählt intern zum Influencer?

 

„Der Begriff Social Media beschreibt Webseiten und Apps, über die Nutzer Inhalte kreieren und teilen, sich vernetzen und in einen permanenten, zeitlich unbegrenzten Austausch gehen“

 

Zahlen verdeutlichen steigende Relevanz

 

Die enorme Weiterentwicklung seit der Erfindung der E-Mail 1971 zeigten die zwei Speaker Anais Gregorius und Jennifer Vidosevic durch die Sprache der Bilder und einschlägigen Zahlen: Von 7,6 Milliarden Menschen auf der Welt nutzen 4 Milliarden das Internet – und davon stolze 3 Milliarden Social Media. Auch in Deutschland steigen die Zahlen: Von 63 Millionen Internetznutzern sind rund 57 Millionen in den Sozialen Medien aktiv.

 

Kein Wunder also, dass Unternehmen diesen Markt zunehmend nutzen (müssen). 25 Prozent der aktuell befragten Unternehmen investieren zwischen sogar zwischen 50 000 und 250 000 Euro pro Jahr. Doch welche Inhalte kann man als Unternehmen über Social Media transportieren? Welche Chancen und Risiken gibt es? Neben positiven Referenzen zeigten die beiden Speaker auch einige „Fails“– also Beispiele dafür, wie man es nicht machen sollte.

 

Influence is Power

 

Dass die so genannten Social-Media-Stars Kaufentscheidungen beeinflussen, ist nicht neu, allerdings gab es 2018 im Vergleich zum Vorjahr einen starken Aufwärtstrend. Interessant dabei ist, dass die Reichweite keineswegs Hand-in-Hand mit der Authentizität der dahinterstehenden Stars geht. Soll heißen: Zwar ist der Wirkungskreis der Mikro- und Nano-Influencer geringer, doch die Wirkung selbst umso stärker: Sie überzeugen durch ihre Glaubwürdigkeit. Deshalb nutzt zum Beispiel unser Mutterkonzern, die Commerzbank, ergänzend zur DFB-Kampagne den eher lokal bis regional bekannten DJ Alex.

 

CDS Social-Media-Strategie im Wandel

 

Die drei beliebtesten Social-Media-Kanäle in Deutschland sind YouTube (1. Platz), Facebook (2. Platz) und WhatsApp (3. Platz). Auch Instagram hat stark an Bedeutung gewonnen (5. Platz), Xing und LinkedIn sind nur knapp oberhalb der Top-Ten gelandet. Anais und Jenny erläuterten an dieser Stelle auch, auf welche Weise der CDS auf diese Entwicklung reagiert und die eigene Social-Media-Strategie angepasst hat.

 

Zukunft, Schattenseiten und Influencer unter uns

 

Die Resonanz auf die Frage nach Schattenseiten von Social Media und Influencer Marketing war enorm. Die Teilnehmer des Digital Dip #7 diskutierten angeregt über die Gefahren von fake News, die Oberflächlichkeit der virtuellen Welt und kamen zu einem spannenden Ergebnis: Wir alle hätten einen Bildungsauftrag, die Social-Media-Welt immer wieder kritisch zu hinterfragen und professionell zu nutzen. Und darüber hinaus: Dass wir alle Influencer sind.

 

Das  entsprechende Resümee zur Veranstaltung zog eine Kollegin im Anschluss auf Instagram (der pünktlich zum Digital Dip neu erschlossenen war): #wiralle. Eine runde Veranstaltung, die sowohl von den engagierten Speakern als auch von den aufgeschlossenen Teilnehmern profitierte.