Mehr als 1,4 Millionen Schritte brachten den Sieg 09.06.2016

„Step by step“ war das Motto für insgesamt elf Kolleginnen und Kollegen bei ihrem „Schritte-Wettbewerb“.

Gegen den inneren Schweinehund

Die lauffreudige Truppe rekrutierte sich aus dem Managementteam und der Geschäftsführungs-Assistenz, die Kontrahenten kämpften von Januar bis April 13 Wochen lang gegen den inneren Schweinehund. Der Fitness- und Gesundheitsgedanke stand dabei neben dem Spaß am sportlichen Wettbewerb im Vordergrund. Als Soll-Leistung wurden 77.000 Schritte pro Woche vorgegeben. Statt Schritten waren auch andere Sportaktivitäten möglich: Radfahren, Schwimmen, die Teilnahme an der in unserem Hause angebotenen „Aktiven Pause“ oder das Sportprogramm „7 Minutes“. Ein schwimmend zurückgelegter Meter entsprach dabei beispielsweise fünf Schritten. Das Startgeld je Mitstreiter betrug 20 Euro, pro 1000 nicht gelaufener Schritte war eine „Strafgebühr“ von einem Euro fällig.

Wir hörten uns einmal unter den Teilnehmern um, was sie zum Mitmachen animierte und mit welchen besonderen Herausforderungen sie zu kämpfen hatten. Christina etwa erklärt, dass sie während des Wettbewerbs nach Aktivitäten suchte, die allen Familienmitgliedern gefallen und Schritte produzieren: „Beispielsweise mal wieder in den Zoo gehen oder aber sehr regelmäßig die Kinder zu einer Runde mit Fahrrad, Laufrad oder Go-Kart motivieren, während die Eltern brav hinterherlaufen.“ Dajana hingegen betont die Rolle ihres Hundes beim Sammeln von Schritten: „Bei einem Spaziergang mit dem Vierbeiner werden die Gedanken noch einmal in ganz andere Bahnen gelenkt, wenn man sich etwa auf einer Wiese mit Agility oder Apportierspielen beschäftigt.“ Neben der Bewegung werde bei einem „Hundespaziergang“ auch das Gemüt noch aufgehellt, da man „sehr viele lustige und putzige Momente“ erlebe: „Mit einem Hund an der Seite ist der Schritte-Wettbewerb ehrlich gesagt ein Kinderspiel, da man täglich rausgehen muss.“

Schritte auf Weltkarte

Neu entdeckte Orte vor der Haustür

Melanie erklärt, dass sie „die Competition zur Motivation“ brauche. Von Beginn des Wettbewerbs an machte sie sonntägliche Spaziergänge im Wald und sammelte „hier viele neue positive Erfahrungen und Eindrücke“: „So habe ich viele Orte entdeckt, die ich noch nicht kannte, obwohl sie vor meiner Haustüre liegen.“ Und: „Im Wald wird man noch von fremden Menschen gegrüßt.“ Für Andre hingegen war das Event ein Beweggrund (Achtung, Wortspiel!), wieder vermehrt Hockey zu spielen. Ekkehard sieht den Bewerb als Teil seines persönlichen Fitnessprogrammes „50fit – gesund und schlank in die zweite Lebenshälfte!“. Er fügt hinzu: „Da ich morgens und abends zur S-Bahn laufe und täglich mehrfach im Haus unterwegs bin, komme ich auch ohne Sport und Sonderaktivitäten schon auf eine relativ hohe Anzahl von rund 8.000 bis 9.000 Schritten pro Tag.“ Jürgen betrachtet den Contest als „tägliche Erinnerung, Bewegung und frische Luft in den Tag einzubauen“. Zudem: „Der Wettbewerbscharakter bewirkt, dass ich nicht so leicht eine Entschuldigung für mich akzeptiere, auf dem Sofa zu bleiben.“ Er findet: „11.000 Schritte am Tag sind schon ambitioniert. Nur mal schnell um den Block zu gehen, reicht nicht, man muss sich am Tag schon etwa eine Stunde Bewegung verordnen, um zusammen mit der normalen Bewegung am Tag das Ziel zu erreichen.“

Neben einer gemeinsamen Abschlussfeier stand am Ende des Schritte-Kampfes auch eine Spende für einen guten Zweck. Siegerin wurde Dajana mit sage und schreibe 1.456.396 Schritten (was einer Strecke von Duisburg bis Warschau entspricht), dicht gefolgt von Jürgen mit 1.422.104 Schritten; die anderen Bewerber kamen auf zwischen 900.000 und 1,2 Millionen Schritte. Insgesamt eine Strecke die von Duisburg bis nach Hollywood reicht.